Die besten Balkon Gasgrills 2024

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Grillen erfreut sich jedes Jahr steigender Beliebtheit und gilt als wunderbare Sache. Es geht nicht nur darum, Fleisch, Fisch und Gemüse auf dem Grill zuzubereiten, sondern vor allem um das Beisammensein. In vielen Kulturen wird das Grillen als soziales Event betrachtet, bei dem sich Menschen näherkommen und gemeinsam die Wunder der Natur feiern können. Wenn Sie keinen Platz für eine Outdoor-Küche haben, kann das jedoch ärgerlich sein. Vor allem Gartenflächen bieten sich zum Grillen an, aber auch auf der Terrasse können Sie den Grill entzünden. Falls Sie nur über einen Balkon verfügen, müssen Sie nicht verzweifeln. Mit passenden Balkongasgrills können Sie auch auf beengtem Raum grillen und Spaß haben. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Balkongasgrill achten sollten, welche Arten es gibt und wie Sie diesen richtig einsetzen und reinigen.

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Zuletzt aktualisiert am 27/02/2024 um 03:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist ein Balkongasgrill?

Im Vergleich zum herkömmlichen Gasgrill aus dem Garten ist der Balkongasgrill kleiner und kompakter. Dank seiner geringen Abmessungen eignet er sich perfekt für den Einsatz auf einem Balkon oder Tisch, aber auch für Camping, Reisen oder Festlichkeiten. Der Balkongasgrill arbeitet wie jeder andere Gasgrill und wird von einer Gaskartusche oder -flasche gespeist. Es gibt zwei Varianten des Balkongasgrills: mit oder ohne Deckel. Ein Deckel bietet mehr Möglichkeiten beim Grillen, während ein Grill ohne Deckel für den einfachen Grillgenuss ausreicht. Ein Balkongasgrill verfügt neben den Brennern und dem Grillrost auch über eine Fettauffangwanne, um heruntertropfendes Fett, Öl oder Marinaden aufzufangen und die Reinigung zu erleichtern. Mit passenden Drehreglern können Sie die aktuelle Flamme regulieren. Manche Balkongasgrills sind sogar mit einem Thermometer im Deckel ausgestattet, damit Sie alles im Blick behalten können.

Balkongasgrill erklärt: Verständliche Erklärung zur Funktionsweise

Die Funktionsweise eines Balkongasgrills ist ähnlich simpel wie bei einem herkömmlichen Gasgrill. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ein Balkongasgrill aufgrund seiner geringeren Abmessungen etwas kleiner ist. Zunächst benötigen Sie das passende Flüssiggas, meist Butan oder Propan. Da das Gas unter hohem Druck steht, verwandelt es sich beim Austritt sofort in Gasform. Jetzt kommt das Schlauchsystem des Balkongasgrills zum Einsatz.

Dies bedeutet, dass Sie mittels Schlauch die Gasflasche mit dem Grill verbinden. Für einen Balkongasgrill ist jedoch eine Gaskartusche praktischer, obwohl sie teurer ist, aber auch handlicher. Sobald der Schlauch des Balkongasgrills mit der Gasflasche oder -kartusche verbunden ist, steht Ihnen das Gas zur Verfügung. Sie müssen nur den Drehregler aufdrehen, und schon fließt das Gas aus den Brennern. Die Brenner sind das wesentliche Element jedes Gasgrills, einschließlich des Balkongasgrills. Ohne sie könnten Sie keine ausreichende Hitze erzeugen, um Ihre Speisen zu grillen und zu garen. Die meisten Modelle arbeiten mit zwei Brennern, aber es gibt auch Angebote mit mehr Brennern. Durch die Brenner fließt das Gas nach oben. Sobald das Gas entzündet wird, entsteht eine Flamme.

Wenn Sie einen Balkongasgrill mit automatischer Zündung wählen, haben Sie den Vorteil, dass Sie kein Feuerzeug oder Streichhölzer benötigen. Ein Knopfdruck genügt und ein Funke entsteht im Inneren, der das Gas entzündet. Dadurch entfällt das lästige Herumhantieren mit dem Feuerzeug. Über die Drehregler können Sie nun die gewünschte Hitze einstellen. Es empfiehlt sich, den Grill vor dem Grillen zunächst richtig aufzuheizen.

Die Grillfläche ist das Herzstück eines jeden Balkongasgrills und liegt direkt über den Brennern. Meistens besteht sie aus einem oder zwei Grillrosten, die aus haltbarem Aluminiumguss gefertigt sind und die Hitze gleichmäßig verteilen. Selbst in kleinen Balkongasgrills gibt es oft mehrere Temperaturzonen, die es ermöglichen, verschiedene Zutaten individuell zu garen. Unter den Grillrosten und Brennern befindet sich die Fettauffangwanne, die das Reinigen des Grills erleichtert.

Das Gehäuse des Grills ist nicht nur für das Aussehen verantwortlich, sondern auch dafür, dass die Hitze im Inneren gehalten wird. Deshalb werden hochwertige Materialien verwendet, die sicherstellen, dass der Grill von außen nicht zu heiß wird. Einige Balkongasgrills haben auch einen Deckel, der die Hitze im Inneren schürt und das Garen beschleunigt. Standfüße und ausklappbare Ablageflächen sorgen für eine stabile und praktische Arbeitsfläche.

Beim Grillen wird zwischen direktem und indirektem Grillen unterschieden. Beim direkten Grillen wird das Grillgut direkt über der Flamme gegart, während beim indirekten Grillen das Grillgut bei niedrigeren Temperaturen auf einer Stelle platziert wird, die nicht direkt mit der Flamme in Kontakt steht. Nur Balkongasgrills mit Deckel können diese Methode nutzen. Das indirekte Grillen eignet sich besonders für Grillgut mit längeren Garzeiten.

Vorteile und Anwendungsbereiche: Alles, was Sie über Balkongasgrills wissen müssen

Es gibt zahlreiche Gründe, warum man sich für einen Balkongasgrill entscheiden sollte. Trotz der Möglichkeit, auch Holzkohle- oder Elektrogrills für den Balkon zu nutzen, gilt der Gasgrill als bevorzugte Wahl der Profiköche. Vor allem ist er leicht zu handhaben, da die Gasflamme sofort heiß ist und keine Aufheizzeit benötigt, im Gegensatz zu Elektro- oder Holzkohlegrills. Zudem zählen Balkongasgrills zu den sichersten Grills, da es keine Risiken durch falsch eingesetzte Anzündhilfen gibt. Stichflammen sind bei Holzkohlegrills, die mit Spiritus angezündet werden, keine Seltenheit. Während bei den restlichen Grills Unfälle nur bei grober Missachtung der Anleitung auftreten, sind Balkongasgrills besonders sicher.

Ein weiterer Vorteil des Balkongasgrills ist die einfache Reinigung. Bei einem Holzkohlegrill ist oft alles mit Ruß und Asche bedeckt, was die Gesundheit beeinträchtigen kann. Der Balkongasgrill hingegen lässt sich leicht reinigen, vor allem dank der Fettauffangwanne. Darüber hinaus gilt der Balkongasgrill als präzisester unter den drei Grillarten. Man kann genau steuern, wie viel Hitze man wünscht und wo diese ankommen soll. Beim Holzkohlegrill ist das schwieriger, da die Hitzesteuerung meist intuitiv erfolgt. Beim Elektrogrill kann man nur das gesamte Gerät regeln. Daher ist der Balkongasgrill ideal für die Verwendung von speziellen Kochutensilien wie beispielsweise einem Römertopf geeignet.

Ein weiterer Vorteil des Balkongasgrills ist, dass er gesünder ist als die anderen Grillarten. Es gibt kaum Rauch, sodass keine krebserregenden Stoffe entstehen können. Deshalb gilt er als besonders gesundheitsschonend. Wie der Name schon sagt, ist der Balkongasgrill für den Einsatz auf dem Balkon gedacht. Selbst auf kleinen Balkonen einer Mietwohnung findet er Platz, bietet aber dennoch genug Platz für Fleisch, Fisch und Gemüse. Doch ein Produkt aus einem Balkongasgrill Test muss nicht nur auf dem Balkon zum Einsatz kommen. Dank der Gasflasche oder -kartusche ist er mobil einsetzbar, auch beim Camping ist er eine platzsparende, leichte und hervorragende Alternative zum Holzkohlegrill. Sogar auf Festen oder Geburtstagen kann man den Balkongasgrill nutzen. Man kann das Modell überall verwenden, wo ausreichend Platz zur Verfügung steht. Wichtig ist, auf eine ausreichende Belüftung und alle Sicherheitsvorkehrungen zu achten, wenn man den bequemen Balkongrill auch in Innenräumen nutzen möchte.

Entdecken Sie die Vielfalt: Diese verschiedenen Arten von Balkongasgrills gibt es

Die Vielfalt der Balkongasgrills ist begrenzt, insbesondere in Bezug auf die Technologie. Dennoch gibt es kleine Unterschiede, die zu unterschiedlichen Arten von Balkongasgrills führen. Die Unterscheidung erfolgt nicht nach der Technologie oder Grillmethode, sondern nach dem Grillrost, der verschiedene Unterschiede aufweist. Daher gibt es viele verschiedene Arten, die für verschiedene Bereiche verwendet werden können. Einige Balkongasgrills ermöglichen sogar die Verwendung mehrerer Arten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, auf welche Art von Grillrost Sie achten sollten.

Gusseisen-Grillrost

Die meisten Hersteller verwenden heute Gusseisen für ihre Grillroste. Dies ist die perfekte Wahl, wenn Sie bei hohen Temperaturen grillen möchten. Das Material zeichnet sich durch eine exzellente Wärmespeicherfähigkeit aus, wodurch es in der Lage ist, die Hitze ideal an das Grillgut weiterzuleiten. Nicht nur das, auch die Wärme wird über einen längeren Zeitraum gespeichert. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Grillgut leicht verbrennen kann. Eine leichte Regelbarkeit des Balkongasgrills sollte jedoch Abhilfe schaffen. Die Reinigung des Gusseisen-Grillrosts ist etwas komplizierter als bei anderen Arten von Grillrosten. Reinigungsmittel und grobe Bürsten sollten vermieden werden, um die Antihaftbeschichtung zu erhalten. Mit speziellen Bürsten können Sie jedoch die Reinigung durchführen. Der Preis für einen Balkongasgrill mit einem Gusseisen-Grillrost ist höher, aber die Vorteile wie Hitzespeicherung, Qualität und Langlebigkeit sind ebenfalls höher.

Vorteile:

  • Hervorragende Hitzespeicherung
  • Hohe Qualität
  • Ideal für hohe Temperaturen
  • Lange Lebensdauer

Nachteile:

  • Kann das Grillgut verbrennen
  • Hoher Preis
  • Komplizierte Reinigung

Edelstahl-Grillrost

Ein Edelstahl-Grillrost mag zwar teurer sein als andere Optionen, dafür erhalten Sie jedoch ein hochwertiges Modell. Im Vergleich zu emaillierten oder verchromten Angeboten können Sie einige Unterschiede feststellen. Das dichte Material bietet Schmutz und Dreck nur wenig Angriffsfläche, wodurch die Reinigung später erleichtert wird. In vielen Fällen kann der Edelstahl-Grillrost sogar in der Spülmaschine gereinigt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Edelstahl-Grillrost mehr Hitze aufnimmt und somit für bessere Grillergebnisse sorgt, wodurch das beliebte und typische “Branding” auf dem Grillgut entsteht.

Die Vorteile:

  • Hochwertige Qualität
  • Effektiver Schutz gegen Schmutz und Dreck
  • Leichte Reinigung
  • Nimmt mehr Hitze auf

Die Nachteile:

  • Hoher Preis

Verchromter Grillrost:

Wenn Sie ein Schnäppchen machen wollen, ist ein verchromter Grillrost die richtige Wahl für Sie. Solche Modelle sind in einem Balkongasgrill-Test oft preiswert erhältlich und daher ideal für gelegentliches Grillen geeignet. Allerdings haben sie auch einige Nachteile. Das Material gilt als weniger hochwertig und das Grillgut benötigt aufgrund der schlechten Beschaffenheit oft länger zur Zubereitung. Zudem können verschiedene Marinaden und Öle das Material beschädigen. Auch die Reinigung gestaltet sich schwierig, da das Material brüchig werden und abplatzen kann. In manchen Fällen kann der Untergrund des Balkongasgrills sogar rosten.

Vorteile:

  • Günstiger Preis

Nachteile:

  • Weniger hochwertiges Material
  • Anfällig für Beschädigung durch Marinaden und Öle
  • Rostanfälligkeit

Emaillierter Grillrost:

Die meisten Balkongasgrills nutzen heute einen Grillrost für eine gute Hitzeverteilung und einfache Reinigung. Ein emaillierter Grillrost ist dabei eine beliebte Wahl bei vielen Herstellern, da er preisgünstig ist und in vielen Balkongasgrill-Tests zu finden ist.

Allerdings hat auch ein emaillierter Grillrost einige Nachteile. Das Material ist dünn und daher bruchanfällig und rostempfindlich. Zudem nimmt es aufgrund der geringen Materialstärke kaum Hitze auf. Außerdem kann es durch Öle, Fette, Säuren und Zucker beschädigt werden. Daher lohnt es sich, etwas mehr Geld für einen Grillrost auszugeben.

Vorteile:

  • Preisgünstig

Nachteile:

  • Dünnes Material
  • Bruchanfälligkeit
  • Geringe Hitzeaufnahme

Lavastein

In den letzten Jahren erfreuen sich Balkongasgrills mit Lavastein als Grillrostalternative zunehmender Beliebtheit. Bei dieser besonderen Art des Grillens dringt die Hitze von unten an den Stein, welcher dann erwärmt wird. Lavastein bietet den Vorteil, dass die Hitze sehr lange gespeichert wird. Einmaliges Erhitzen reicht somit für eine Runde Grillen aus und spart somit Gas. Zudem wird das Grillgut schonend zubereitet und es entsteht keine Rauchentwicklung, wodurch keine gesundheitsgefährdenden Stoffe entstehen können.

Allerdings gibt es nur wenige Balkongasgrills mit Lavastein und oft muss der Lavastein separat hinzugekauft werden. Zudem lässt sich mit Lavastein kein schönes Grillmuster erzeugen.

Die Vorteile:

  • Lange Hitzebindung, spart Gas
  • Schonende Zubereitung der Zutaten

Die Nachteile:

  • Wenige Balkongasgrills mit Lavastein erhältlich
  • Lavastein muss oft separat erworben werden
  • Kein schönes Grillmuster möglich

Kauf eines Balkongasgrills: Die wichtigsten Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten

Balkongasgrills sind eine großartige Möglichkeit für Grillliebhaber mit wenig Platz. Sie sind vielseitig einsetzbar und bieten dank der vielen Varianten die Möglichkeit, das perfekte Grillergebnis zu erzielen. Allerdings stellt sich vor dem Grillvergnügen die Frage, welcher Balkongasgrill der richtige ist. Mit der großen Auswahl an Modellen auf dem Markt und den vielen Fachbegriffen, kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Punkte für den Kauf eines Balkongasgrills zusammengefasst und erklären, worauf es ankommt.

Leistung

Leistung spielt bei einem Balkongasgrill eine ebenso große Rolle wie bei einem normalen Gasgrill. Die Wattzahl ist dabei ein wichtiger Faktor, je höher sie ist, desto schneller erhitzt sich das Gerät. Achten Sie jedoch darauf, dass die Leistung der einzelnen Brenner angegeben wird und nicht die Gesamtleistung. Die Leistung hängt auch von der Baukonstruktion ab. Achten Sie darauf, dass Materialien von guter Qualität verwendet werden, um ein optimales Grillergebnis zu erzielen.

Die Größe

Die Größe des Balkongasgrills hängt davon ab, wie viele Personen Sie bewirten möchten und was auf dem Grill zubereitet wird. Obwohl ein Balkongasgrill nicht so groß ist wie ein normaler Gasgrill, können bis zu sechs Personen versorgt werden. Es gibt Balkongasgrills in verschiedenen Größen, beginnend bei 35 cm Länge und maximal 50 cm Länge.

Es ist wichtig, im Voraus zu überlegen, wie viele Personen regelmäßig vom Grill essen werden. Dies ist besonders einfach in einer Familie, da man genau weiß, wie viele Personen es sind und wie viel Grillgut benötigt wird. Bei größeren Veranstaltungen wie Partys wird es jedoch etwas kniffliger.

Die Form des Grills ist normalerweise rechteckig oder viereckig, was eine große Grillfläche bietet. Es gibt auch runde Balkongasgrills, aber diese sind unpraktisch aufgrund des begrenzten Platzes.

Das Material

Das Material des Balkongasgrills ist ein wichtiger Faktor, insbesondere das Material des Gehäuses. Stahl und Edelstahl sind die am häufigsten verwendeten Materialien aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit. Rostfreier Edelstahl ist am besten für die Wetterbeständigkeit und für das elegante Erscheinungsbild. Wenn Sie den Grill auf dem Balkon stehen lassen wollen, ist es ratsam, auf rostfreien Edelstahl zurückzugreifen.

Zusammenfassend können wir sagen, dass der Kauf eines Balkongasgrills ein wichtiger Schritt für jeden Grillliebhaber mit begrenztem Platz ist. Achten Sie auf Leistung, Größe, Form und Material, um das beste Grillergebnis zu erzielen. Mit diesen Informationen können Sie sicher sein, dass Sie den richtigen Balkongasgrill für Ihre Bedürfnisse finden werden.

Grillen auf dem Balkon: Was Sie beachten sollten

Wenn Sie einen Balkongasgrill verwenden möchten, gibt es einige Dinge zu beachten, um das Grillvergnügen zu gewährleisten und Probleme mit Nachbarn oder der Gesetzgebung zu vermeiden. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Zunächst sollten Sie sich mit den aktuellen rechtlichen Bestimmungen befassen, da das Grillen auf einem Balkon anders als im Garten geregelt ist. Obwohl das gelegentliche Grillen auf einem Balkon im Mietrecht grundsätzlich erlaubt ist, sollten Sie Ihren Mietvertrag überprüfen, da Grillen in manchen Mietshäusern generell verboten sein kann. Stören Sie die Bedürfnisse anderer Mieter nicht und informieren Sie sie im Voraus über Ihre Grillpläne, um unangenehme Situationen zu vermeiden. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Gasflasche nicht auf dem Balkon oder in der Wohnung aufbewahren und den Grill niemals unbeaufsichtigt lassen.

Sobald Sie die rechtlichen Vorgaben geklärt haben, können Sie mit dem Aufbau des Grills beginnen. Platz ist oft ein Problem auf Balkonen, daher ist es ratsam, den Grill auf einem festen und sicheren Tisch zu platzieren, anstatt ihn auf den Boden zu stellen. Vermeiden Sie Kunststofftische, da diese schmelzen können, wenn sie der Hitze ausgesetzt sind, und möglicherweise wackelig sind, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Ein robuster Holztisch ist die bessere Wahl, und Grillunterlagen können Kratzer und Fettspritzer auf dem Holz vermeiden. Achten Sie darauf, dass der Grill ausreichend weit von Wänden und brennbaren Materialien entfernt ist und entfernen Sie alle empfindlichen Materialien.

Steak

Vorbereitung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Grillen. Verschiedene Marinaden können das Fleisch geschmackvoller machen, aber ölhaltige Marinaden können zu Verstopfungen der Brenner und sogar zu Stichflammen führen. Es ist am besten, das Fleisch einige Stunden lang in der Marinade einzuweichen und es vor dem Grillen vorsichtig mit einem Küchentuch abzutupfen. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie eine Grillschale aus Aluminium verwenden, um das Grillgut vor Gefahren zu schützen.

Schließlich sollten Sie den Grill gemäß den Anweisungen des Herstellers anzünden und sicherstellen, dass er von Anfang bis Ende beaufsichtigt wird. Mit diesen Tipps sind Sie bereit, Ihre Balkongrillparty zu genießen!

10 Balkongrill-Pflegetipps, die deine Grillparty zum Erfolg machen

Das Grillen ist eine der Lieblingsfreizeitbeschäftigungen der Deutschen. Besonders im Sommer werden Grills rund um den Globus ausgepackt, auch ein Balkongasgrill darf dabei nicht fehlen. Das Grillen auf dem Balkon macht besonders Spaß, da man direkt neben seiner Wohnung sitzt. Doch das Grillen auf dem Balkon kann nicht nur Spaß machen, denn nach dem Grillen muss der Balkongasgrill gründlich gereinigt werden.

Wenn man das nicht tut, kann dies nicht nur das Gerät beschädigen, sondern auch Bakterien und Keime verbreiten. Sogar Schimmel kann sich im Balkongasgrill festsetzen. Das beeinträchtigt den Geschmack und ist sogar gesundheitsschädlich. Deshalb zeigen wir Ihnen die zehn besten Tipps zur Reinigung Ihres Balkongasgrills.

Tipp 1: Ein Balkongasgrill besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, die Sie in unterschiedlichem Maße beachten müssen. Am besten beginnen Sie mit dem Grillrost, da er den ganzen Abend mit Fleisch, Fisch, Marinaden, Öl und Fett in Kontakt steht. Natürlich setzt sich hier am meisten Schmutz ab. Der gesamte Rost bleibt haften und eine schwarze Kruste ist sichtbar. Am besten entfernen Sie den Rost, reinigen ihn dann mit einer Edelstahlbürste oder einer speziellen Stahlbürste. Tun Sie dies am besten über dem Spülbecken, damit Sie den Schmutz direkt abwaschen können. Es empfiehlt sich, den Grillrost später mit einem sanften Reiniger zu säubern. Sie können auch sauberes Wasser verwenden, um Schmutz abzuspülen, den Sie zuvor abgekratzt haben. Trocknen Sie den Grillrost anschließend ab.

Tipp 2: Eine weitere Methode zur Reinigung des Grillrosts ist das sogenannte Freibrennen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie sich die mühsame Reinigung ersparen wollen oder wenn der Grillrost nicht vom Balkon-Gasgrill abgenommen werden kann. Die Methode funktioniert jedoch nur bei Gasgrills mit Deckel. Das bedeutet, Sie schließen den Deckel und drehen den Knopf auf maximale Leistung. Nach ein paar Minuten werden Sie bemerken, dass immer weniger Rauch aufsteigt. Sobald kaum noch Rauch zu sehen ist, können Sie den Gasgrill öffnen. Bis dahin sollten sich Fett und andere Rückstände verbrannt haben und einfach als Asche abfallen. Sie können eine Grillbürste verwenden, um die Asche vorsichtig vom Rost zu fegen. Schalten Sie jedoch vorher die Hitze ab. Sobald Sie die Asche in die Fetttropfschale gefegt haben, können Sie diese leeren. Beachten Sie jedoch, dass Sie beim Verwenden dieser Methode zusätzliches Gas verbrauchen werden.

Tipp 3: Fett ist besonders schwer zu entfernen. Deshalb gibt es auf dem Markt einige Reinigungsmittel, die dir helfen können. Besonders Fettlöser sind nützlich. In der Anleitung kannst du lesen, welche Fettlöser geeignet sind. Außerdem steht auf der Verpackung des Reinigers meistens, ob er für Grillgeräte auf dem Balkon verwendet werden kann. Falls du keinen Fettlöser zur Hand hast und deinen Balkongasgrill reinigen musst, gibt es eine Alternative aus Omas Kiste: Zitrone. Die Säure der Zitrone hat großartige Eigenschaften zum Lösen und Zersetzen von Fett. Dazu einfach etwas Zitronensaft mit Wasser mischen und mit einem Schwamm den Grill abreiben. Die milde Seifenlösung entfernt effektiv Fett und hinterlässt sogar einen angenehmen Zitronenduft.

Tipp 4: Nachdem du dich um den Grillrost gekümmert hast, gehst du mit einem der zehn Tipps zur Pflege deines Balkongasgrills auf den Rest des Geräts über. Um das Hauptgerät zu reinigen, vergiss nicht, die Gasflasche zu schließen und auszuschalten. Immerhin könnte es passieren, dass du den Regler berührst und das Gas zu fließen beginnt. Nimm nun ein weiches Tuch und ein mildes Reinigungsmittel. Befeuchte das Tuch leicht und gib ein paar Tropfen Reinigungsmittel darauf. Wisch dann alle sichtbaren Teile deines Balkongasgrills damit ab. Falls das Gerät nicht mit einer Fettschale ausgestattet ist, kannst du jetzt die Aschereste herauskehren. Als Faustregel gilt, dass diese Reinigung nach jeder Benutzung durchgeführt werden sollte. Nur so lassen sich Fettrückstände entfernen und die Verbreitung von Keimen verhindern. Natürlich kannst du auch verschiedene Hilfsmittel wie eine Stahlbürste verwenden. Achte jedoch darauf, dass diese Hilfsmittel von hoher Qualität sind. Andernfalls besteht das Risiko, dass du das Material des Balkongasgrills beschädigst. Wenn du dir unsicher bist, frage beim Hersteller nach geeigneten Reinigungsmitteln.

Tipp 5: Zusätzlich zur Reinigung direkt nach dem Gebrauch gibt es ein paar kleine Dinge, die Sie mindestens einmal im Monat tun sollten. Besonders, wenn Sie Ihren Balkongrill oft nutzen. Wenn möglich, sollten Sie den Balkongrill in so viele kleine Teile wie möglich zerlegen und sie dann von Schmutz und Fettresten reinigen. Insbesondere die Fettauffangschale und der Grillrost sollten gründlich gereinigt werden. Schließen Sie auch den Gaszylinder vollständig. Lösen Sie dann die Schrauben und legen Sie sie in Seifenwasser ein. In diesen Bereichen setzt sich besonders viel Fett ab, was wiederum zu Schwierigkeiten bei der Einstellung führen kann. Außerdem kann es nach ein paar Verwendungen sein, dass Sie die Schrauben nicht mehr öffnen können. Achten Sie auch darauf, dass Sie die Schraubverbindungen gründlich reinigen. Bei hartnäckigen Rückständen können Sie diese mit einem Pad aus Stahlwolle entfernen. Wenn Sie immer noch feststecken, verwenden Sie ein kleines Messer. Verwenden Sie es, um die hartnäckigen Rückstände vorsichtig abzukratzen.

Tipp 6: Nach der Reinigung ist es wichtig, gründlich zu trocknen. Am besten breiten Sie die Teile einzeln auf einem Küchentuch aus und lassen sie an der Luft trocknen. Wenn es schnell gehen muss, können Sie den gesamten Grill mit einem Küchentuch abtrocknen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Wasser aus den Ecken und Kanten entfernen. Stehendes Wasser kann ein Nährboden für Bakterien und Keime sein. Direktes Sonnenlicht ist hingegen weniger vorteilhaft. Klar, die Sonne trocknet den Grill auf dem Balkon noch schneller aus, aber insbesondere billiges Plastik kann im Laufe der Zeit verblassen. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Aus diesem Grund sollten Sie etwas mehr Zeit zum Lufttrocknen einplanen oder ein Küchentuch oder Papier verwenden.

Tipp 7: Ein weiterer wichtiger Reinigungsschritt ist die Reinigung der Brenner. Diese Aufgabe sollte nur gelegentlich, aber gründlich durchgeführt werden. Das ist nicht verwunderlich, denn die Brenner kommen direkt mit heruntertropfendem Fett, Marinaden oder Öl in Kontakt. Sie werden schnell schmutzig und verstopfen. Es sollte beachtet werden, dass sich bei einer starken Flamme kein Fett im Brenner absetzen kann. Es wird sofort verbrannt. Wenn Sie jedoch mit einer kleinen Flamme arbeiten oder den Balkon-Gasgrill ausschalten, während sich noch Essen auf dem Grillrost befindet, kann das Fett in den Brenner tropfen. Um sie zu reinigen, müssen Sie den Balkon-Gasgrill ausschalten und vollständig abkühlen lassen. Jetzt können Sie die Brenner mit einem feuchten Tuch und einer geringen Menge Reinigungsmittel reinigen. Sie sollten auch alle verstopften Löcher entfernen.

Tipp 8: Immer mehr Balkon-Gasgrills haben neben dem regulären Grillrost auch einen Lavastein. Dieser Stein eignet sich ideal zum schnellen und schonenden Kochen einer Vielzahl von Lebensmitteln. Er muss jedoch auch gereinigt werden. Es macht Sinn, ihn nach jeder Benutzung zu reinigen. Der einfachste Weg ist, einen warmen Lavastein in einer schwachen Seifenlösung zu waschen. Am besten verwenden Sie dazu ein gewöhnliches Geschirrspülmittel. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie kein parfümiertes Geschirrspülmittel verwenden. Parfüm-Partikel haften am Lavastein und nehmen seinen Geruch an. Dies führt beim nächsten Grillen zu einem unangenehmen Nachgeschmack. Nach der Reinigung macht es Sinn, den Lavastein wieder zu erhitzen. Schalten Sie einfach den Gasgrill ein und wählen Sie für einige Minuten die höchste Einstellung aus.

Tipp 9: Reinigungsintervalle sind entscheidend. Es gibt einige kleine Dinge, die nach jedem Grillen erledigt werden müssen. Andere können bis zu drei Monaten warten. Nach jedem Grillabend sollten Sie den Grill und den Körper des Balkon-Gasgrills reinigen. Entfernen Sie Fett, Öl, Marinaden und andere Ablagerungen. Je nachdem, wie häufig der Grill verwendet wird, wird empfohlen, den Balkon-Gasgrill alle ein bis drei Monate komplett zu demontieren. Jetzt können Sie alle Teile gründlich reinigen und das Fett entfernen. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit dafür, denn dies verhindert nicht nur unangenehme Geschmäcker oder sogar gefährliche Quellen, sondern verlängert auch die Lebensdauer Ihres Balkon-Gasgrills. Achten Sie darauf, Materialien und Reinigungsmittel zu verwenden, die schonend für das Material sind und die beste Unterstützung bieten.

Tipp 10: Klar, das Grillen mit einem Balkon-Gasgrill macht Spaß, aber er wird nicht ewig verwendet. Es muss nicht nur nach dem Grillen gründlich gereinigt, sondern auch richtig gelagert werden. Nachdem der Balkon-Gasgrill gereinigt und vollständig abgekühlt ist, ist es am besten, ihn wieder in seine Originalverpackung zu legen. Dadurch ist er praktisch zu verstauen. Der Vorteil der Verpackung besteht darin, dass der Grill vor Schmutz und Staub geschützt ist. Außerdem lässt sich eine quadratische Box normalerweise leichter verstauen als ein formloser Grill. Wenn Sie die Verpackung weggeworfen haben, können Sie den Grill in eine Tasche legen. Dies hat denselben Effekt wie die Verpackung und schützt ihn vor Verunreinigungen. Am besten lagern Sie Ihren Balkon-Gasgrill an einem sicheren, geschützten und trockenen Ort. Vermeiden Sie vor allem Sonnenlicht, da es dazu führen kann, dass Teile des Grills ausbleichen. Am besten geeignet sind Keller oder Lagerräume.

Praktische Zubehörteile für deinen Balkongasgrill, die das Grillerlebnis verbessern

Mit dem richtigen Zubehör wird das Grillen noch einfacher und komfortabler. Ein unverzichtbares Zubehör für jeden Balkongrill ist eine Grillzange. Mit ihr können Sie das Grillgut einfach und sicher wenden, ohne dass es Ihnen aus der Hand rutscht oder Sie sich die Finger verbrennen. Eine weitere praktische Hilfe beim Grillen ist eine Grillbürste. Mit ihr können Sie schnell und einfach den Grillrost reinigen, um das Anhaften von Speiseresten zu vermeiden.

Wenn Sie häufiger Grillpartys veranstalten, ist ein Grillkorb ein sinnvolles Zubehör. Mit ihm können Sie kleinere Stücke Grillgut wie Gemüse, Garnelen oder kleines Fleisch sicher und einfach grillen, ohne dass sie durch den Grillrost fallen oder aufwendig aufgespießt werden müssen. Auch ein Grillthermometer kann beim Grillen sehr hilfreich sein. So können Sie genau überwachen, wann Ihr Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat und vermeiden, dass es zu lange auf dem Grill bleibt und trocken wird.

Zuletzt empfehlen wir Ihnen noch eine Abdeckhaube für Ihren Balkongrill. Diese schützt den Grill vor Witterungseinflüssen und verhindert, dass sich Schmutz und Staub auf dem Grill absetzen. Eine Abdeckhaube verlängert somit die Lebensdauer Ihres Balkongrills und sorgt dafür, dass er immer einsatzbereit ist. Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, Ihr Grillvergnügen noch zu steigern und das Grillen auf Ihrem Balkon zu einem echten Erlebnis zu machen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Balkon-Gasgrill

Welche Hersteller bieten eine Top-Qualität oder ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Es gibt einige bekannte Marken im Bereich Gasgrill, die eine ausgezeichnete Qualität bieten, wie zum Beispiel Landmann, Enders, Char Broil, Weber, Dehner, Burnhard, Outdoorchef, Activa, Profi Cook, Campingaz, Tepro, vidaXL und Broilmaster.

Welche Vorteile bieten Balkon-Gasgrills?

Gasgrills für den Balkon bieten einige Vorteile, die sie besonders interessant machen. Einer der Hauptvorteile ist die platzsparende Größe, die auch auf kleinen Balkonen Platz findet. Zudem bieten sie ein gleichwertiges Grillerlebnis wie größere Terrassen-Gasgrills.

Wie viele Brenner braucht ein Balkon-Gasgrill?

Ein Gasgrill für den Balkon sollte mit mindestens zwei Brennern ausgestattet sein, um ausreichend Power für eine ganze Familie oder Gruppe von Freunden zu bieten.

Was gilt es beim Mietrecht und Balkon-Gasgrills zu beachten?

Im Grundsatz darf auf einem Balkon mit einem Gasgrill gegrillt werden. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, wie zum Beispiel die Nachbarschaft. Der Mietvertrag sollte idealerweise den Bereich abdecken. Wichtig ist, dass die Nachbarn durch den Grill nicht gestört werden.

Worauf sollte ich achten, wenn ich auf meinem Balkon grille?

Beim Grillen auf dem Balkon sollten Sie darauf achten, dass die Nachbarn durch den Qualm nicht gestört werden und dass der Grill mit ausreichend Sicherheitsabstand zu Wänden positioniert wird, um Beschädigungen zu vermeiden. Zudem sollten Sie nicht jeden Tag grillen.

Ist eine Gasflasche auf dem Balkon erlaubt?

Es ist möglich, eine Gasflasche auf dem Balkon zu lagern. Allerdings sollte die Flasche vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt werden.

Sind Gasgrills auf Balkonen erlaubt?

Grundsätzlich ist das Grillen auf dem Balkon erlaubt, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen. Es gibt allerdings Einschränkungen bezüglich der Häufigkeit der Benutzung.

Kann mein Vermieter mir das Grillen auf meinem Balkon verbieten?

Wenn das Grillen auf dem Balkon oder der Terrasse im Mietvertrag ausdrücklich verboten ist, müssen Sie sich daran halten. Andernfalls riskieren Sie eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung (LG Essen 10 S 438/01).